Burgbesichtigung Falkenberg

Veröffentlicht am 14.05.2019 in Senioren

Mit 32 Gästen unternahm die Weidener AG 60plus am 8. Mai 2019 eine Fahrt nach Falkenberg.

Mit 32 Gästen unternahm die Weidener AG 60plus am 8. Mai 2019 eine Fahrt nach Falkenberg. Die beiden Burgführer (Herr Bork + Herr Pöschl) warteten bereits auf der Zugbrücke. In Absprache mit Vorsitzender Ursula Kinner erfolgte die Führung in zwei Gruppen. Die Burg hat eine 1000jährige Geschichte, u.a.1154 die Hussitenbelagerung, später Eroberung durch die Schweden. Durch den Raubbau der Bürger für ihre Häuser blieb 1803 nur noch eine Ruine übrig. 1929 entdeckte sie Graf Friedrich Werner von der Schulenburg auf der Suche nach einem Altersruhesitz und kaufte sie 1936 für 3000 Reichsmark. Bis 1939 hat er die Burg wieder aufgebaut. Nachdem er sich Widerstands-kreisen angeschlossen hatte, wurde er verurteilt und am 10. Nov. 1944 hingerichtet. Im Filmsaal erfährt man die Lebensgeschichte des Grafen (1875-1944).

Weil die Erben die Burg nicht erhalten konnten, hat sie die Gemeinde von der Grafen-familie zum 01.01.2009 erworben. Die Renovierungskosten von 8,5 Millionen konnten nur gestemmt werden, weil es insges. 80 % Fördermittel von EU, Bund, Städtebau und Denkmalschutz gab. Man sieht den Rittersaal, die Wächterstube, den Kapitelsaal, die Burgkapelle und den Bergfried. Im Museumssaal wurde mit Bildern und Schriften das Leben des Grafen festgehalten. Es gibt auch einen Film mit der Lebensgeschichte des Grafen (1875-1944). Er war viel im Ausland unterwegs als Vizekonsul und später als Diplomat. Bildtafeln im Burgsaal zeigen Abschnitte der Renovierungsarbeiten. Es wurde rollstuhlgerecht umgebaut, WLAN ist vorhanden und im alten Brunnenschacht wurde ein Aufzug installiert. Das Hotel hat 8 Doppelzimmer und ein Tagungszentrum wurde gebaut.  Seit der Einweihung im November 2015 kümmert sich der Verein „Forum Falkenberg – Freunde der Burg e.V.“  um die Erhaltung der Burg.

Nachdem jetzt alle Gäste mit umfangreichem Wissen versorgt waren, führte U. Kinner die 32 Teilnehmer zur Stärkung in den historischen Gasthof „Zum Roten Ochsen“. Dieses Haus wurde bereits im Jahr 1166 erbaut und 1492 erstmals als Gasthof erwähnt.

 

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