Veit Wagner zur Flüchtlingssituation in Weiden

Veröffentlicht am 10.02.2016 in AntiFa/Migration

Veit Wagner informierte zur Situation der Flüchtlinge in Weiden

Beim polit. Frühschoppen der Weidener SPD AG 60plus am 3. Febr. 2016 im „Café Mitte“ berichtete StR Veit Wagner, dass er schon 30 Jahre im AK Asyl tätig ist, des weiteren bei Amnesty International, Bündnis „Weiden ist bunt“ und Vorsitzender des Integrationsbeirats. Zur Zeit leisten 250 Ehrenamtliche aus verschiedensten Bereichen im „Netzwerk Asyl“ Flüchtlingshilfe mit dem hauptamtlichen Koordinator Manfred Weiß.

Weiden muss 4,4 % der Oberpfälzer Flüchtlinge aufnehmen. Im Camp Pitman gibt es 130 alte und 200 neue Plätze. In der Mehrzweckhalle (Erstaufnahme)  sind 240 Personen für bis zu 5 Monaten untergebracht. Sachen von der Kleidersammlung werden dort ausgegeben. Ein Sicherheitsdienst ist ständig vor Ort. In der Europa-Berufsschule wird schon in vier Asylbewerber-Klassen unterrichtet. Der AK Asyl holt vormittags Kinder aus der MZHe ab zur Betreuung. Weiter werden ehrenamtliche Paten für alle möglichen Hilfen gesucht. Kirchenasyl wird gewährt bei:  Pfr. Pauckstadt-Künkler, Pfr.in Endruweit (junge Mutter m. Kind /Martin-Schalling-Haus), Pfr. Sörgl, Flossenbürg (3 Pers.).

Die Diskussion der 17 Teilnehmer ergab, dass die Fluchtursachen in den Herkunftsländern bekämpft werden müssen. Dazu ist die Politik gefordert. Es wird zuviel geredet, Taten müssen folgen! Auch wir Bürger sind gefordert, die Stimmung zu beeinflussen, damit das rechte Spektrum nicht weiter Zulauf erhält. Weiter gab es den Vorschlag, in der EU einen Fond einzurichten, in den alle einzahlen müssten und diejenigen, die Flüchtlinge aufnehmen, daraus Zuschüsse erhalten sollten. Vorsitzende Ursula Kinner bedankte sich bei Herrn Wagner für den Vortrag und übergab ihm die Spende in Höhe von 100,00 € aus der spontanen privaten Sammlung unter den Anwesenden für die weitere Flüchtlingsarbeit.

 

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