Praktisches Lösch-Training in Feuerwache

Veröffentlicht am 08.04.2019 in Senioren

Die SPD-AG 60plus hatte am 3. April 2019 zu einem praktischen Lösch-Training in der Weidener Feuerwache eingeladen. 18 Interessierte waren dem Aufruf gefolgt. Sie wurden von Stadtbrandrat Richard Schieder empfangen, der zuerst theoretische Erläuterungen gab.

Theoretisches Lösch-Training in Feuerwache

Dem Brandherd sind brennbare Stoffe zu entziehen, Sauerstoff mit Decken zu ersticken, Wasser auf die Flammen schütten.  Es gibt Symbole f. die verschiedenen Brandklassen: A = für feste Stoffe (Holz, Kohle, Papier), B = f. brennbare flüssige + flüssig werdende Stoffe (Benzin, Heizöl, Kunststoffe), C f. brennbare gasförmige Stoffe, D  = f. brennbare Metalle, F = f. brennbare Fette, Speiseöle. Pulverlöscher nicht mehr so aktuell, besser geeignetes Löschmittel ist Schaum. Es gibt Aufladelöscher (bis 25 Jahre verwendbar), Dauerdrucklöscher (nach 10 Jahren entsorgen) und Kohlendioxyd-Löscher. Alle 2 Jahre ist eine Wartung nötig und nach jedem Einsatz. Immer einen Abstand vom Brandherd einhalten, bei Elektro-Anlagen und –Geräten mindestens 1 m. In Fluren von Mehrfamilienhäusern sind keine Feuerlöscher mehr nötig, auch nicht unbedingt in Wohnungen. Hier genügt ein Löschspray oder eine Löschdecke.

 

Dann erfolgte draußen der praktische Teil. Herr Schieder erklärte die Handhabung eines Feuerlöschers und dass man das Feuer immer in Windrichtung angreifen muss. Nachdem er die Gasflamme in einem vorbereiteten Gefäß entzündet hatte, durfte jede/r die/der wollte einmal ausprobieren, wie das Löschen funktioniert.

Praktisches Lösch-Training in Feuerwache

Alle waren begeistert. Mit einer Einladung zu Kaffee und Gebäck überraschte Herr Schieder anschließend noch die Gruppe. 60plus-Vorsitzende Ursula Kinner bedankte sich bei Stadtbrandrat Schieder für die umfangreichen Informationen und die praktische Übung. Sie überreichte einen kleinen Betrag zur Unterstützung der Feuerwehr-Nachwuchskräfte. Bei der Kinder-Feuerwehr (6-12 Jahre) gibt es zur Zeit sogar einen Aufnahmestopp, da sie mit 30 Personen voll besetzt ist.

Eine zusätzliche private Spende überreichten noch Günter Kinner und Peter Lottes.

 

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