Keine Angst vor Nebenwirkungen

Veröffentlicht am 09.10.2017 in Presse

Zu diesem Vortrag von Frau Barbara Procher, Inhaberin der Weidener easy-Apotheke konnte die Vorsitzende der Weidener AG 60plus, Ursula Kinner, am 4. Okt. 2017 im Café Mitte 25 Teilnehmer begrüßen. Arzneimittel sollen Krankheiten heilen, lindern und verhüten; es gibt frei verkäufliche (niedrig dosiert), apothekenpflichtige (notwendig), rezeptpflichtige (vom Arzt verordnet) und Betäubungsmittel (besonders stark wirksam, besonderes Rezept + stark überwacht). Bei Arzneimitteln in der Selbstmedikation soll man den Rat des Apothekers einholen und sie nur kurze Zeit einnehmen. Wenn keine Besserung eintritt, unbedingt den Arzt aufsuchen.

Wichtig ist: Keine Weitergabe von Medikamenten an andere Personen! Reste entsorgen. Es gibt Arzneimittel, die im ganzen Körper wirken, über die Haut und Schleimhaut. Die Verteilung erfolgt über den Blutkreislauf.  Flüssigkeiten-Einnahme: Tropfen, Saft, Tee. Feste Einnahme: Tabletten, Dragees, Kapseln, Brausetabletten. Örtlich wirken Salbe, Creme, Gel.

Der Beipackzettel von Medikamenten löst oft Ängste bei den Patienten aus, insbes. bei den Nebenwirkungen. Die Apothekerin betont, dass vor allem die richtige Dosierung wichtig ist (Einzel-/Tagesdosis) und der Zeitpunkt der Einnahme. Bei den Nebenwir-kungen muss alles drinstehen. Typische Beispiele: Magen-Darmprobleme, Allergien, Müdigkeit. Es muss hingewiesen werden auf: Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln, Lebensmittel, Alkohol. Gegenanzeigen: Umstände wann ein Medikament nicht eingenommen werden darf, z.B. Allergie, Schwangerschaft, vorhergegangenen Herzinfarkt. Jede/r Apotheker/in hilft für sicheres Anwenden und nimmt die Ängste von Patienten.

Die 60plus-Vorsitzende bedankt sich mit einem kleinen Präsent bei Frau Procher für den ausführlichen Vortrag und die Beantwortung der Fragen aus dem Publikum.

 

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