Kurzbericht Wahlen bei 60plus Unterbezirk AMBERG-SULZBACH-ROSENBERG

Veröffentlicht am 03.02.2011 in Unterbezirk

Eduard Rast, der bisherige 1. Vorsitzender des Unterbezirks 60plus, begrüßte die anwesenden Genossinnen und Genossen sowie die Gäste. Er begrüßte insbesondere
MdL Reinhold Strobl,
den 1. Vors. des UB SPD Christian Beyer,
den Bezirksvorsitzenden 60plus Gerhard Kulig,
Helmut Zwick, IG Metall, Gast, Mithilfe bei der Durchführung der Wahl,
Hilde Maul, IG Metall, Gast, Mithilfe bei der Durchführung der Wahl.
Sonja Grünheit vom SPD-Büro in Schwandorf, die sich um die Organisation der Wahl kümmerte, die Anwesenheitsliste führte und das Wahlprotokoll.
Eduard Rast bedankte sich bei der Gewerkschaft IG Metall für die Überlassung des Saales und bei Annemarie Weber für den Dienst hinter der Theke, für die Ausgabe der Getränke und des Kuchens.
Grußworte sprachen Reinhold Strobl, Christian Beyer und Gerhard Kulig.

Reinhold Strobl hob hervor, dass es ihm ganz besonders gefällt, dass die Senioren von 60plus so rege die Veranstaltungen, die von verschiedenen Seiten angeboten werden, besuchen. Er ging auch kurz ein auf die allgemeine politische Situation.
Christian Beyer beschrieb 60plus als sehr rührige und äußerst aktive Arbeitsgemeinschaft.
Gerhard Kulig wies darauf hin, dass man unmittelbar nach der Wahl ein 12-Punkte-Programm in der Partei „nach oben“ gebracht habe, an dem der Unterbezirk 60plus Amberg-Sulzbach-Neumarkt maßgebend mitgewirkt habe. Auch dem nächsten Bezirkstag werde ein Antrag in Vorlage gebracht, der erst kürzlich mit dem Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt beraten worden sei. Man habe sich dazu in Sulzbach-Rosenberg getroffen. Es ging, wie sollte es anders sein, um die Rente mit 67 und der kompromisslosen Forderung des Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt: „die Rente mit 67 muss weg“.

Eduard Rast erstattete Bericht über die Aktivitäten in den vergangenen 2 Jahren. Es kam da einiges zusammen an Veranstaltungen, die durchgeführt, besucht oder angeregt wurden. Er zitierte Meinungen von 60plus-Leuten aus dem Protokoll vom 10.10.09. Es war erstaunlich, wie vielseitig die Meinungen waren und wie aktuell manche Aussagen heute noch sind.

Eduard Rast schloss seinen Bericht mit der Frage, ob wir einen 60plus-Unterbezirk überhaupt noch brauchen und beantwortete diese Frage selbst wie folgt:
„Der Unterbezirk ist wichtig für den persönlichen Kontakt, das persönliche Kennenlernen über die Ortsgrenzen hinaus. Wir müssen aufeinander zugehen, die Veranstaltungen anderer Gruppierungen
besuchen, auch die der Gewerkschaften. Wir brauchen die Ebene des Unterbezirks, wenn wir Anträge und Anregungen in der Partei „nach oben“ geben wollen. Sie gehen zur Bezirkskonferenz, dann zur Landeskonferenz und schließlich, wenn es gut geht, zur Bundeskonferenz. Was aus den Anträge dann wird, ist nicht so wichtig, aber wir wollen unsere Meinung frei und offen sagen auch wenn es einmal gegen die maßgebende Parteilinie ist, wie momentan mit der Rente mit 67.“

Schließlich zitierte Eduard stolz aus dem Entwurf des Antrags, der demnächst der Bezirkskonferenz vorgetragen werden soll, an dem der Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt mitgearbeitet hat:
“Die Umgestaltung der Altersversorgung ist dringend notwendig. Die Rente mit 67 muss weg und der Übergang vom Arbeitsleben in die Rente muss neu geordnet werden. Die Rente muss wieder den Lebensstandard sichern und armutsfest sein. Die derzeitige Altersversorgung muss dringend geändert werden, damit sie in Zukunft weiterhin sozial gesicherten Bestand hat, weil die derzeitige Altersversorgung in die Krise kommt. Dabei muss die Rente mit 67 endgültig weg, denn sie löst nicht die Probleme der demographischen Entwicklung, sondern verschärft sie. Sie ist eine bloße Rentenkürzung. Der Übergang vom Arbeitsleben in die Rente muss sozial und differenzierter neu gestaltet werden.“

Dass diese Ausführungen von den Anwesenden mit großem Beifall bedacht wurden, ist klar.
Eduard kam noch zu sprechen auf ein Anliegen, dass ihm besonders am Herzen liegt, nähmlich dem Aufbau einer 60plus-Arbeitsgemeinschaft im Bereich Neumarkt. Nachdem für die neue Vorstandschaft 4 Neumarkter kandidieren, besteht insoweit Hoffnung.

Absoluter Schlusspunkt des Berichts des bisherigen 1. Vorsitzenden war dann ein großes Dankeschön an einige Leute der alten Vorstandschaft für besondere Verdienste:
Wilfried Lux für die Pressearbeit,
Evelyn Lux für die vielen Kuchen, die sie zum Stammtisch mitgebracht hat,
Herta Peisker für ihr ganz besonderes Engagement bei 60plus.
Eduard überreichte der Herta eine Flasche Wein, natürlich Rotwein, wie es sich für SPDler gehört !

Zum neuen 1. Vorsitzenden wurde dann Peter Nißlbeck gewählt, der schon in der alten Vorstandschaft als Schriftführer mitgearbeitet hat. Er wurde von Christian Beyer vorgestellt als Vordenker und Revoluzzer.

Peter Nißlbeck bedankte sich in seiner „Antrittsrede“ bei der Wahlkommission, bei der alten Vorstandschaft für die geleistete Arbeit in den letzten beiden Jahren und erklärte, er werde die
Arbeitsgemeinschaft auf Unterbezirksebene kontinuierlich weiterführen, er werde sich nach Kräften bemühen, der Sache gerecht zu werden . Er bat die neue Vorstandschaft um tatkräftige Unterstützung und den gesamten Unterbezirk um rege Mitarbeit. „Wenn wir als Senioren etwas erreichen wollen, müssen wir zusammenhalten und aufeinander zugehen. Mein größter Wunsch ist , dass die 3 Bereiche Amberg, Sulzbach-Rosenberg und Neumarkt noch besser zusammenwachsen. Einigkeit macht stark ! Lasst uns daran arbeiten.“

Eine wahrhaft gute Schlussbemerkung am Ende einer gelungenen Veranstaltung !

 

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